EchoPads
- FIGMA
- ARDUINO IDE
- PROCESSING
- AFTER EFFECTS
- PREMIERE PRO
Über das Projekt
„EchoPads“ ist ein haptischer Prototyp, der sich mit rhythmischer Interaktion zwischen Mensch und Maschine beschäftigt. Trotz der einfachen Materialien wie Pappe und Klebeband entstand dabei ein funktionierendes System zur akustischen Signalverarbeitung.
// Poster zur Endpräsentation
Die technische Umsetzung der EchoPads entstand im Rahmen eines Zweier-Projekts. Die explizite Vorgabe lautete, das äußere Werkstück des Prototyps ausschließlich aus Pappe und Klebeband zu konstruieren. Im Inneren des Gehäuses verbirgt sich die Hardware: Ein Arduino-Mikrocontroller, der über die Entwicklungsumgebung Processing programmiert wurde, steuert die gesamte Interaktion. Das Herzstück bilden zwei Soundsensoren, die zur akustischen Isolation und präziseren Signalerkennung jeweils in eine Klopapierrolle eingelassen wurden. Ein Algorithmus vergleicht dabei permanent die Analogwerte der Sensoren. Ein „Tap“ des Nutzers wird nur dann als valide erkannt, wenn das Signal einen definierten Schwellenwert überschreitet.
Innerhalb einer bestimmten Zeitspanne kann der Nutzer so ein rhythmisches Muster eintippen. Registriert das System nach einer Weile keine weiteren Eingaben mehr, schaltet es automatisch in den Verarbeitungsmodus. Dieser Wechsel wird zusätzlich durch eine LED-Animation sichtbar gemacht. Direkt im Anschluss spielen zwei Buzzer das exakte Muster als akustisches Echo an den Nutzer zurück. Der rechte Buzzer in einer anderen Tonhöhe als der linke. Die rhythmische Wiedergabe funktioniert nur, weil das System die zeitlichen Abstände zwischen den Eingaben speichert und später wieder exakt abspielen kann.
Nachdem der Prototyp technisch zuverlässig funktionierte, begann die mediale Aufbereitung für die Endabgabe. Im hochschuleigenen Fotostudio wurden professionelle Aufnahmen und Videos für den Showcase-Film gedreht, um den Kontrast zwischen der rohen Pappe und den leuchtenden LEDs einzufangen. Der Videoschnitt erfolgte in Adobe Premiere, während visuelle Anpassungen in After Effects umgesetzt wurden. Das finale Abgabe-Poster, das das gesamte Konzept übersichtlich zusammenfasst, wurde zusätzlich in Figma gestaltet.